ZEROS prüft sicherheitsrelevante Schraubverbindungen einer Windkraftanlage im Schwarzwald.

Ultraschallprüfung in 110 Metern Höhe

ZEROS prüft sicherheitsrelevante Schraubverbindungen einer Windkraftanlage im Schwarzwald.

Zur Ultraschallprüfung

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ZEROS prüft Windkraftanlage im Schwarzwald

110 Meter hohe Windkraftanlage im Schwarzwald – Einsatzort der ZEROS GmbH

110 Meter hohe Windkraftanlage im Schwarzwald

Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Zuverlässigkeit von Windenergieanlagen. Bei einem Einsatz im Schwarzwald untersuchte die ZEROS GmbH sicherheitsrelevante Schraubverbindungen einer rund 110 Meter hohen Windkraftanlage mittels Ultraschallprüfung.

Der Einsatz im Überblick

  • Einsatzort: Windenergieanlage im Schwarzwald (Baden-Württemberg)
  • Arbeitshöhe: rund 110 Meter, Rotorblattnabe und Generator
  • Prüfverfahren: Ultraschallprüfung (UT)
  • Prüfumfang: rund 70 Verschraubungsbolzen je Rotorblatt, von innen und außen, sowie die Bolzen der Generatoranbindung
  • Auftraggeber: Wagenblast

Werkstoffprüfung unter besonderen Bedingungen

Prüftechniker beim Einstieg in die Rotorblattnabe einer Windenergieanlage

Einstieg in die Rotorblattnabe

Im Auftrag der Firma Wagenblast führte die ZEROS GmbH eine umfangreiche Ultraschallprüfung an einer Windenergieanlage in Baden-Württemberg durch.

Der Einsatzort stellte besondere Anforderungen an die Prüftechniker: Die relevanten Verbindungen befanden sich im Bereich der Rotorblattnabe und des Generators, rund 110 Meter über dem Boden. Der Zugang zu den Prüfbereichen erfolgte unter anderem über eine Einstiegsluke an der Rotorblattnabe. Neben der fachgerechten Durchführung der Ultraschallprüfung waren daher auch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen für Arbeiten in großer Höhe erforderlich.

Ultraschallprüfung der Rotorblattverschraubungen

Die Rotorblätter einer Windkraftanlage sind während des Betriebs erheblichen dynamischen Belastungen ausgesetzt. Windkräfte, wechselnde Drehzahlen und die kontinuierliche Rotation beanspruchen insbesondere die mechanischen Verbindungen zwischen Rotorblättern und Nabe.

Um die Integrität dieser Verbindungen zu überprüfen, untersuchten die Prüftechniker der ZEROS GmbH die Verschraubungsbolzen mittels Ultraschallprüfung (UT). Dabei wurden rund 70 Verschraubungsbolzen je Rotorblatt von innen und außen geprüft. Zusätzlich umfasste der Auftrag die Untersuchung der Verschraubungsbolzen im Bereich der Generatoranbindung.

Warum Ultraschallprüfung bei Windkraftanlagen wichtig ist

Blick von einer Windkraftanlage während eines Werkstoffprüfungseinsatzes im Schwarzwald

Blick von der Gondel über den Schwarzwald

Die Ultraschallprüfung gehört zu den etablierten Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Durch das Einbringen hochfrequenter Schallwellen können unter geeigneten Prüfbedingungen innere Materialfehler erkannt werden, ohne das Bauteil zu beschädigen.

Gerade bei hochbelasteten Schraubverbindungen ist dies von Bedeutung: Mögliche Risse oder andere prüfbare Materialunregelmäßigkeiten können frühzeitig erkannt werden, bevor sie sich unter fortgesetzter Belastung weiterentwickeln. Die regelmäßige Überprüfung sicherheitsrelevanter Komponenten unterstützt damit die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit von Windenergieanlagen.

Zerstörungsfreie Prüfung für erneuerbare Energien

Windenergieanlagen müssen über viele Jahre zuverlässig funktionieren und sind dabei hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt. Die zerstörungsfreie Prüfung trägt dazu bei, den Zustand wichtiger Komponenten zu bewerten und notwendige Instandhaltungsmaßnahmen fundiert zu planen.

Mit dem Einsatz im Schwarzwald zeigt die ZEROS GmbH, dass Werkstoffprüfung auch unter anspruchsvollen Bedingungen mobil vor Ort durchgeführt werden kann. Ob in Energie- und Industrieanlagen, an Stahlkonstruktionen oder an Windenergieanlagen: ZEROS unterstützt Unternehmen mit professionellen Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung.

Prüfung anfragen

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Führt die Zeros GmbH Werkstoffprüfungen mobil vor Ort durch?

Ja. Mobile Prüfteams der Zeros GmbH sind deutschlandweit im Einsatz und führen Ultraschall-, Magnetpulver-, Farbeindring- und Sichtprüfungen sowie mobile Durchstrahlungsprüfungen direkt beim Kunden durch – in der Produktion, auf der Baustelle oder im Instandhaltungswerk. Als stationäre Basis dienen drei Labore in Berlin, Schmidgaden (Bayern) und Dielheim (Baden-Württemberg). Das reduziert Transportwege und Stillstandzeiten.

Was ist eine UT Prüfung?

Die Ultraschallprüfung, abgekürzt UT (aus dem Englischen ultrasonic testing), ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren zur Erkennung von Fehlern und zur Wanddickenmessung in Werkstoffen. Dabei werden hochfrequente Schallwellen in ein Material gesendet, die von einem Ultraschallgerät erzeugt werden. Treffen diese Schallwellen auf Unregelmäßigkeiten wie Risse, Einschlüsse oder Hohlräume in Bauteilen oder Schweißnähten, werden sie reflektiert. Die reflektierten Signale werden erfasst und analysiert, um die Position, Größe und Art von Fehlern zu bestimmen. Als Volumenprüfung ermöglicht UT die Untersuchung des Inneren von Materialien wie Metallen, Kunststoffen und Verbundwerkstoffen und wird häufig in der Qualitätskontrolle eingesetzt.

Welche Verfahren der Ultraschallprüfung gibt es?

Für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung stehen verschiedene Ultraschallprüfverfahren zur Verfügung. Dazu gehören das konventionelle Ultraschallprüfen, das Phased Array Testing und das TOFD (Time of Flight Diffraction). Welches Verfahren sich am besten eignet, hängt von Faktoren wie Material, Herstellungsprozess, Wanddicke, Fehlernachweisgrenze und der gewünschten Dokumentation ab. Während die konventionelle UT für viele Standardprüfungen ausreichend ist, bieten Phased Array und TOFD erweiterte Möglichkeiten zur Darstellung und Auswertung von Fehleranzeigen. Gerne beraten wir Sie, welches Verfahren für Ihr Prüfvorhaben am besten geeignet ist.

Wie ist das Prüfpersonal der Zeros GmbH qualifiziert?

Das ZfP-Personal der Zeros GmbH ist nach DIN EN ISO 9712 zertifiziert, für Bahnanwendungen zusätzlich im Industriesektor Bahn. Prüfungen im akkreditierten Geltungsbereich erfolgen im nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Prüflaboratorium, das Personalqualifikation, Messmittelüberwachung und normkonforme Prüfberichte sicherstellt.